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Aktuelle Werte

Voraussichtliche Werte 2017

https://www.sozialversicherung.at/portal27/esvportal/content?contentid=10007.683724

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Die Steuerreform 2015/2016

Registrierkassen: den Erlass des Bundesministeriums für Finanzen können Sie hier nachlesen, es werden fast alle Fragen damit beantwortet:
https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/Registrierkassen.html

**** TIPP: Händlerbestätigung beim Kauf einer Registrierkasse schützt vor späteren Überraschungen. Sie können diese hier herunterladen:
http://www.buchhaltungwien.at/service-downloads/index.php

Die Steuerreform 2015/2016 wurde im Nationalrat beschlossen:

-> Kernstück ist die einkommensteuerliche Entlastung, durch die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25%, ab dem Veranlagungsjahr 2016.

-> Erhöhung des MWSt.-Satzes von 10% auf 13% für Zimmer-Umsätze/Hotellerie ab Mai 2016

-> Kontenöffnungen sind nur mit richterlicher Entscheidung möglich

-> Einrichtung des zentralen Bankkontenregisters.

-> Rückwirkende Meldepflicht für Banken.

-> Registrierkassenpflicht, sofern die Barumsätze (hier inkludiert sind auch paybox- und Bankomatzahlungen) eines Jahres 7.500 Euro überschreiten (§131 BAO in der neuen Fassung) und ab 15.001 EUR Gesamtjahresumsatz mehr als die Hälfte der Gesamtjahresumsätze darstellen. Hierzu sind Förderungen der Anschaffungskosten für Käufe die ab März 2015 getätigt wurden, vorgesehen.
Quelle: http://www.parlament.gv.at/PAKT/AKT/SCHLTHEM/SCHLAG/195Steuerreform.shtml

Das Bankenpaket 2015/2016 - HIER nachzulesen.


Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz‬ im Nationalrat beschlossen:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2015/PK0800/index.shtml

Teilpension soll ÖsterreicherInnen zu späterem Pensionsantritt bewegen
http://www.parlament.gv.at/PAKT/AKT/SCHLTHEM/SCHLAG/197Teilpension_NR.shtml
Die österreichischen ‪Banken‬ besichern künftig ‪‎Spareinlagen‬ bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank. Forderungen aus Wertpapierdienstleistungen bis zu 20.000 € werden im Falle einer Bankinsolvenz weiterhin staatlich sichergestellt.
http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2015/PK0786/index.shtml
Das Crowdfunding-Gesetz:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2015/PK0793/index.shtml


**Achtung: Es sind weitere Verordnungen und Erlässe vorgesehen (technische Voraussetzungen bei den Registrierkassen, etc.). Sie werden hier nach und nach veröffentlicht.

-Stand: 12.07.2015-

Selbstbehalt bei außergewöhnlichen Belastungen:

bis € 7.300 Einkommen: 6%
€ 7.300 bis € 14.600 Einkommen: 8%
€ 14.600 bis € 36.400 Einkommen: 10%
über € 36.400 Einkommen: 12%

Sozialversicherungswerte 2015 (bitte HIER anklicken)

Familienbeihilfe ab Mai ohne Antrag
Das Finanzamt gewährt ab Mai 2015 die Familienbeihilfe ohne Antrag, wenn alle Anspruchvoraussetzungen und Personenstandsdaten vorliegen. Auf die amtswegige Gewährung besteht jedoch kein Rechtsanspruch.

Pensionserhöhung 2015

Mit 1. Jänner 2015 werden die Pensionen mit einem Stichtag ab Kalenderjahr 2010 um 1,7 % erhöht.

2014

Regierungsprogramm 2014 - Neuerungen betreffend Entbürokratisierung und Entlastung

Abgabenänderungsgesetz 2014


NEU ab 2014: Nachzahlungen auf drei Jahre verteilt

Neugründer zahlen in den ersten drei Jahren vorläufig niedrige Beiträge zur Sozialversicherung auf Basis der Mindestbeitragsgrundlage. Werden bereits in den Anfangsjahren gute Gewinne erwirtschaftet, sind Nachzahlungen an die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) zu leisten, die bisher in vier Teilbeträgen (innerhalb eines Kalenderjahres) vorgeschrieben wurden. Dies konnte selbst für erfolgreiche Neugründer zu Liquiditätsengpässen führen. Nachzahlungen für ab 2014 einlangende Steuerbescheide können künftig auf drei Jahre verteilt werden.

Der Antrag kann daher ab dem 1.1.2014 gestellt werden. Die Nachzahlung für die ersten drei Jahre ab der Neugründung ist somit zinsenfrei auf drei Kalenderjahre in zwölf gleichen Quartalsraten zu erstrecken. Von dieser Änderung werden ca. 36.000 Neugründer profitieren.

Beispiel:
Ein Unternehmer, der Ende 2011 gegründet hatte, zahlt in den Jahren 2011, 2012, und 2013 Beiträge, die von der Mindestbeitragsgrundlage berechnet wurden. Anfang 2014 überprüft die SVA die tatsächlichen Gewinne des Unternehmers anhand der Einkommenssteuerbescheide.
Diese weisen für die Jahre 2011, 2012 und 2013 erhebliche Gewinne aus. Die Pensionsversicherungsbeiträge werden für die Jahre 2011, 2012 und 2013, die Krankenversicherungsbeiträge nur für das Jahr 2013 nachbemessen.
Die Nachbemessung führt zu einer hohen Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. Der Unternehmer kann ab 1.1.2014 einen Antrag auf zinsenfreie Ratenzahlung stellen, die über einen Zeitraum von drei Jahren beginnend mit dem Jahr 2014 geleistet wird.

(© 2014 WKO.at)
QUELLE: https://www.wko.at/Content.Node/kampagnen/NEU__Nachzahlungen_auf_drei_Jahre_verteilt.html





NEU ab 2014: Anspruch auf Unterstützungsleistung bei lang andauernder Krankheit („Krankengeld für Selbständige“)

Seit 1. Jänner 2013 haben Selbständige unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Unterstützungsleistung. Damit wird die soziale Absicherung von Selbständigen bei längerer Krankheit entscheidend verbessert.

Anspruchsvoraussetzungen
Anspruchsberechtigt sind selbständig Erwerbstätige,
· die aufgrund lang andauernder Krankheit oder der Folgen eines Unfalls arbeitsunfähig sind,
· die nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) krankenversichert sind,
· deren persönliche Arbeitsleistung zur Aufrechterhaltung des Betriebes notwendig ist und
· die regelmäßig keine oder weniger als 25 Mitarbeiter (auch Teilzeitkräfte) beschäftigen.
Anspruchsdauer
Anspruch auf Krankengeld besteht ab dem 43. Tag einer Arbeitsunfähigkeit für die Dauer von maximal 20 Wochen für ein und dieselbe Krankheit. Mit dem Ende der Arbeitsunfähigkeit endet der Anspruch auf Krankengeld.

Ein Parallelbezug von Krankengeld aus einer Zusatzversicherung und der Unterstützungsleistung bei lang andauernder Krankheit (ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit) ist möglich.

Höhe der Unterstützungsleistung
Die Geldleistung beträgt unabhängig vom Einkommen im Jahr 2013 27,73 Euro täglich und im Jahr 2014 28,34 Euro täglich. Die Leistung wird jährlich angepasst.

Antragstellung
Die Leistung ist bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) zu beantragen. Dazu ist eine ärztliche Bestätigung über die Arbeitsunfähigkeit erforderlich, die vom behandelnden Arzt ausgestellt wird. Das dafür notwendige Formular „Krankmeldung“ hat der SVA-Vertragsarzt.
Diese Krankmeldung muss innerhalb von vier Wochen ab Beginn der Arbeitsunfähigkeit vom Arzt ausgestellt und dann innerhalb von zwei Wochen der SVA vorgelegt werden. Erfolgt die Meldung nicht innerhalb dieser Fristen, so steht die Unterstützungsleistung erst ab dem auf das Einlangen der Meldung folgenden Tag zu.
Der Fortbestand der Arbeitsunfähigkeit ist 14-tägig vom Arzt zu bestätigen und innerhalb einer Woche der SVA zu melden.

Vorsicht!
Das Krankengeld ruht, wenn und solange der Meldeverpflichtung nicht nachgekommen wird!

Das Antragsformular finden Sie unter
http://esv-sva.sozvers.at/portal27/portal/svaportal/channel_content/cmsWindow?action=2&p_menuid=6913&p_tabid=5

© 2014 WKO.at
QUELLE:
https://www.wko.at/Content.Node/kampagnen/Anspruch_auf_Unterstuetzungsleistung_bei_lang_andauernder_K.html




NEU: Umsetzung der Überbrückungshilfe mit 01.01.2014



1. Allgemeines

Ein Unfall, eine schwere Krankheit, die Insolvenz eines wichtigen Kunden: Insbesondere bei Einzel- und Kleinstunternehmern kann ein unvorhergesehenes Ereignis existenzbedrohend sein. Und gerade bei Kleinverdienern ist die Beitragsbelastung – gemessen an den geringen Einkünften – sehr hoch. Um Härtefälle abzumildern, kann die SVA daher im Jahr 2014 in Notfällen Kleinverdienern eine Überbrückungshilfe zahlen.


2. Anspruchsberechtigung

Ein Anspruch besteht, wenn eine Pflichtversicherung nach § 2 Abs 1 Z. 1 bis 4 GSVG oder dem FSVG besteht.


3. Voraussetzungen

Die Überbrückungshilfe kann „bei außergewöhnlichen Ereignissen unter Berücksichtigung der Vermögens- und Familienverhältnisse“ gezahlt werden.
Das monatliche Nettoeinkommen darf 1.126 Euro nicht übersteigen. Diese Einkommensgrenze erhöht sich für den Ehepartner (gilt auch bei einer eingetragenen Partnerschaft) um 483 Euro und für jedes unversorgte Kind um 239 Euro.

Weiters ist das Vorliegen eines außergewöhnlichen Ereignisses notwendig. Dies ist ein Ereignis, das vom Versicherten „weder langfristig vorhersehbar noch beeinflussbar oder abwendbar“ war.

Dies kann eine Krankheit sein, wenn die Krankheit zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Die Krankheit muss mindestens drei Monate bestehen. Weiters beispielsweise mangelnde Liquidität als Folgeerscheinung der Insolvenz eines großen Auftraggebers oder höhere Gewalt, wenn die Betriebsstätte aufgrund einer Naturkatastrophe unbenutzbar ist.

Beispiele
- Ein Graphiker hat einen Großkunden, mit dem er drei Viertel seines Umsatzes macht. Dieser Auftraggeber muss Insolvenz anmelden. Die hohen Außenstände verursachen beim Grafiker einen finanziellen Engpass.
- Eine Friseurin hat auf dem Weg zu ihrem Geschäft einen Autounfall. Sie wird schwer verletzt und ist länger als drei Monate arbeitsunfähig.
- Ein Bäcker erkrankt an Krebs. Er muss mehrere Chemotherapien im Abstand von wenigen Wochen und in der Folge auch Bestrahlungen auf sich nehmen. Er wird für mehr als drei Monate nicht arbeiten können.
- Ein Kiosk an der Donau wird vom Hochwasser weggerissen.

Keine Überbrückungshilfe gibt es, wenn die Gründe für den finanziellen Engpass Teil des unternehmerischen Risikos sind: Wenn also etwa die Aufträge oder die Kunden ausbleiben oder das Geschäftsmodell länger als erwartet braucht um anzulaufen.



4. So sieht die Hilfe aus

Die Überbrückungshilfe beträgt 50 Prozent der auf Basis der vorläufigen Beitragsgrundlage vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträge. Nachzahlungen und Guthaben können nicht berücksichtigt werden. Die Überbrückungshilfe gibt es einmalig und grundsätzlich für drei Monate, in besonders schweren Fällen (z. B. bei mehreren außergewöhnlichen Ereignissen) für bis zu sechs Monate. Sie ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen derzeit auf das Jahr 2014 beschränkt und wird dem Beitragskonto gutgeschrieben.

5. Antragstellung
Ein Antrag ist bis 30. Juni 2014 bei der zuständigen SVA-Landesstelle möglich. Das Antragformular samt Beiblatt findet man ab 1. Dezember 2013 auf dem Portal der SVA
www.svagw.at/Notfallhilfe. Ab diesem Zeitpunkt wird auch eine Hotline für Fragen zur Überbrückungshilfe unter der Telefonnummer 05 08 08-3022 eingerichtet.

QUELLE: https://www.wko.at/Content.Node/branchen/b/Ueberbrueckungshilfe_SVA.html
© 2014 WKO.at



Voraussichtliche beitragsrechtliche Werte für 2014 für Dienstgeber


Voraussichtliche beitragsrechtliche Werte für 2014 für Selbstständige